
Immobilien als Kapitalanlage? Ich werde in Beratungsgesprächen oft gefragt, ob sich das noch lohnt. Meine Antwort: Es kommt darauf an. In Mannheim und dem Rhein-Neckar-Kreis sehe ich gute Möglichkeiten, aber Sie sollten die Risiken kennen.
Was für Immobilien als Anlage spricht
Immobilienpreise steigen langfristig, besonders in gefragten Lagen. In Mannheim haben sich die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen in den letzten zehn Jahren deutlich nach oben bewegt. Wer vermietet, bekommt regelmäßige Mieteinnahmen und baut gleichzeitig Vermögen auf. Auf unserer Seite zu Investment-Immobilien erfahren Sie mehr zu Renditelagen in der Region.
Immobilien schützen außerdem vor Inflation: Mieten und Immobilienwerte steigen erfahrungsgemäß mit. Und steuerlich gibt es Vorteile durch Abschreibungen und absetzbare Zinsen, die Ihre Rendite verbessern.
Die Risiken
Kurzfristig schwanken die Preise. Wer 2021 zu Höchstpreisen gekauft hat, saß 2023 auf einem Buchverlust. Außerdem: Eine leerstehende Wohnung bringt keine Einnahmen, aber der Kredit läuft weiter. Das Leerstandsrisiko ist in Mannheim zwar gering, in ländlicheren Teilen des Rhein-Neckar-Kreises aber real.
Im Gegensatz zu Aktien oder Fonds lässt sich eine Immobilie nicht kurzfristig verkaufen. Sie brauchen Wochen bis Monate. Und Instandhaltung kostet: Heizung, Dach, Fenster, Bäder. Rechnen Sie jährlich mit 1 bis 2 % des Immobilienwerts für Rücklagen.
Wenn die Zinsen steigen, wird die Finanzierung teurer. Wer eine variable Verzinsung hat oder eine Anschlussfinanzierung braucht, spürt das direkt in der monatlichen Rate.
Ob eine Immobilie als Wertanlage für Sie passt, hängt von Ihrem Budget, Ihrem Zeithorizont und dem Objekt ab. Mit einer professionellen Immobilienbewertung erhalten Sie eine fundierte Grundlage für Ihre Anlageentscheidung. Wenn Sie wissen möchten, welche Möglichkeiten der Mannheimer Markt bietet, sprechen Sie mich an.